
PLANBARKEIT IM GERÜSTBAU
System-Gerüstbauteile ermöglichen präzise Vorplanung
Moderne Systemgerüste bestehen aus standardisierten, geprüften Gerüstbauteilen mit definierten Abmessungen und Anschlüssen. Last- und Breitenklassen bestimmen die zulässige Nutzung.
Diese technische Systematik funktioniert wie ein präzise definierter Baukasten - vergleichbar mit einem
LEGO-System, welches moderne und präzise Vorplanung im Gerüstbau möglich macht.
Digitale 3D-Modelle ermöglichen es Aufbau, Planungsdetails und Materialbedarf bereits im Vorfeld realitätsnah abzubilden. Fehlmengen, Improvisation oder unnötige Umlagerungen werden dadurch erheblich reduziert.
Gleichzeitig werden Wirtschaftlichkeit und Ablaufoptimierung nachhaltig gesteigert.
Digitale Gerüstplanung ist das moderne Instrument zur strukturierten Projektabwicklung.
Sicherheit & Effizienz im modernen Gerüstbau
Der Gerüstbau hat sich über Jahrzehnte technisch stark weiterentwickelt – vom klassischen Holzgerüst über Stahlrohr-Kupplungsgerüste bis hin zu heutigen, modular aufgebauten Systemgerüsten mit definierten Rastermaßen und geprüften Anschlussgeometrien.
Mit dieser Entwicklung sind nicht nur die technischen Möglichkeiten gewachsen, sondern auch die Anforderungen an Sicherheit, Nachweisführung und wirtschaftliche Projektabwicklung. Mit der Weiterentwicklung der Technischen Regeln für Betriebssicherheit – insbesondere der TRBS 2121 – ist im Gerüstbau auch die Bedeutung von vorlaufenden Geländersystemen, Gefährdungsbeurteilungen und Montageanweisungen gestiegen.
Zudem ist der Gerüstbau körperlich anspruchsvoll und logistisch hochkomplex. Rahmen, Beläge, Stiele, Riegel, Diagonalen, Konsolen, Gitterträger und viele weitere Bauteile werden unter wechselnden Witterungsbedingungen, in großer Höhe und häufig unter erschwerten Bedingungen von den Monteuren bewegt und montiert.
Materialdisposition, Transportlogistik, Umlagerung, Rück- und Umbauten erfordern durch die ständige Wiederverwendung der Gerüstbauteile strukturierte Vorplanung.
Effizienz im modernen Gerüstbau entsteht somit nicht allein durch Geschwindigkeit, sondern durch strukturierte Vorbereitung, technische Präzision und nachvollziehbare Dokumentation. Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Planbarkeit greifen ineinander – und beginnen lange vor dem ersten aufgebauten Gerüstfeld auf der Baustelle.
Normgerechte CAD-Gerüstplanung gemäß DIN-Vorgaben
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DIN EN 12810 - Fassadengerüste aus vorgefertigten Bauteilen
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DIN EN 12811 - Temporäre Konstruktionen für Bauwerke
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DIN 4420 - Arbeits- und Schutzgerüste
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DIN EN 12812 - Traggerüste
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DIN EN 12813 - Temporäre Konstruktionen für Bauwerke – Stützentürme aus vorgefertigten Bauteilen
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DIN 18451 (VOB/C) - Aufmaß und Abrechnung von Gerüstbauarbeiten
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DIN EN 39 - Systemunabhängige Stahlrohre zur Verwendung in Trag- und Arbeitsgerüsten
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DIN EN 74 - Kupplungen, Zentrierbolzen und Fußplatten für Arbeitsgerüste und Traggerüste
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DIN EN 1004 - Fahrbare Arbeitsbühnen aus vorgefertigten Bauteilen
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DIN EN 13374 - Temporäre Seitenschutzsysteme
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DIN EN 1263 - Temporäre Konstruktionen für Bauwerke – Schutznetze (Sicherheitsnetze)
Gesetzliche Grundlagen
& sicherheitstechnische
Vorgaben
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Aufbau- und Verwendungsanleitung des jeweiligen Gerüstherstellers
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Technikbroschüren der Gerüsthersteller
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Zulassungsbescheide der Gerüsthersteller
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TRBS 2121-1 - Technische Regeln für Betriebssicherheit - Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz bei der Verwendung von Gerüsten
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Fachregeln für den Gerüstbau (FRG) der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk
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DGUV-Information 201-011 - Verwendung von Arbeits-, Schutz- und Montagegerüsten
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DGUV-Regel 112-198 - Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz
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DGUV Vorschrift 38 - Bauarbeiten
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Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
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Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
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Baustellenverordnung (BaustellV)
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Handwerksordnung (HwO)

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Kaiser-Joseph-Straße 254
79111 Freiburg im Breisgau
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